Schwarzer Holunder

Der schwarze Holunder gehört zu der Familie der Moschuskrautgewächse. Der Strauch ist sehr verbreitet was nicht zuletzt daran liegt das seine Früchte bei Vögeln sehr beliebt sind, die den Samen über ihren Kot verteilen. Er ist häufig in der Nähe menschlichen Behausungen anzutreffen, wächst aber auch in Wäldern und an Waldrändern. 

Der Holunder ist eine Futterquelle für Insekten und Schmetterlingen und bietet eine gute Nistgelegenheit für verschiedene Vögel. Bekannt ist er unter weiteren Volksnamen wie Fliederbeere, Schwitztee oder Holler.

Seine weithin sichtbaren und charaktervoll duftenden gelblich-weißen Blüten-Dolden können ab Ende Mai bis Ende Juni geerntet werden. 

Bis zum Herbst entwickelt sich dann aus jeder einzelnen Blüte eine kleine kugelige dunkelviolette Steinfrucht. Roh sind die Beeren nicht genießbar. Erst durch das Erhitzen der Früchte kann der reich an Inhaltstoffen gewonnen Saft weiterverarbeitet werden.

Der Holunderbeerensaft wird empfohlen bei Erkältungskrankheiten da er reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist.  Er soll schweißtreibend und schleimlösend wirken, sowie die Abwehrkräfte stärken. Zudem durch seinen Vitamin Eisen Anteil bedeutsam für die Blutbildung sein.

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